Donnerstag, 22. Mai 2008
Diät und Abnehmen durch Geldmangel
Keine Frage, die Zeiten sind schlecht. Zeiten, in denen ein Armutsbericht so geschönt wird, dass einfach die Einkommensgrenze ab der man als arm gilt gesenkt wird - von etwas über 900 Euro auf 780 Euro, sind schlecht. Miete, laufende Kosten und Telefon zu bezahlen von 780 ist gar nicht so einfach. Was dann an Geld für Lebensmittel ausgegeben werden kann ist minimal. Aber auch der Durchschnittsverdiener kann nicht mehr so einfach essen, was ihm Spass macht. Bei einem Nettoverdienst von 1200 Euro ist der Bioladen und die Delikatessabteilung nicht mehr drin. Wie lässt sich dieser traurige Umstand für unsere Zwecke nutzen? Es geht hier schließlich um Abnehmen, Diät und Gewichtsreduktion. Essen wir doch einfach nur noch, was wir uns leisten können. Schon ist das mit dem Abnehmen kein Problem mehr, vorausgesetzt, wir sind keine Millionäre. Das Problem dabei ist, das je billiger ein "Nahrungsmittel" ist, desto fettreicher und ungesünder ist es meistens. Manche vor Fett, Konservierungsstoffen, Farbe und Chemie strotzenden Fertiggerichte sind weit billiger, als wenn diese Nahrungsmittelsimulation selbst gekocht werden würde. Da heißt es "Finger weg!" sonst kehrt sich das Diätprinzip um. Bleibt nur der Griff zu günstigen Nahrungsmitteln, die möglichst wenig verändert wurden: Nudeln, Hülsenfrüchte, Reis, Haferflocken und Gemüse der Saison. Tja, ein ziemlich einseitiger Speiseplan. Trost kann man in der Tatsache finden, dass auch die meisten anderen Diät Pläne nicht gerade vor Orignialität und kulinarischen Highlights strotzen.
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diät abnehmen,
diät gewichtsreduktion
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